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Beste Zeit für Chinareisen
Beste Reisezeit für die meisten Regionen Chinas sind die Monate April bis Anfang Juni und September bis etwa Mitte November. Im Winter wird es außer im äußersten Süden und auf Hainan überall sehr kalt und in den Sommermonaten überwiegend schwürheiß, im Sommer wird es in ganz China heiß und oft auch schwül. Da die Sommerzeit Monsunzeit ist und es bei längeren Regenperioden auch empfindlich abkühlen kann, sollte man immer auch ein wärmeres Kleidungsstück dabeihaben. Eine leichte Jacke empfiehlt sich für diejenigen, die in den klimagekühlten Hotels und Restaurants schnell frieren. Auch wer vorhat, in Bergregionen zu reisen, muss warme Kleidung im Gepäck haben. Im Winter wird es in vielen Gegenden Chinas empfindlich kalt, und südlich des Yangzi bis einschließlich Kanton und Hongkong können die Temperaturen bis auf 10 C, nördlich des Yangzi auf Minusgrade sinken, so dass man warme Winterkleidung braucht. Strapazierfähiges Schuhwerk sollte man in allen Fällen dabeihaben. Wer in wenig touristischen Gegenden reist und in Sachen Sauberkeit empfindlich ist, sollte stets einen Jugendherbergsschlafsack dabeihaben. Für Tibet braucht man das ganze Jahrüber warme Kleidung, im Sommer wird es z.T. aber auch sehr heiß. Wichtig ist ein guter Sonnenschutz.

Die Sondergenehmigung für Tibet
In der VR China können derzeit alle größeren Städte und die meisten Provinzen von ausländischen Reisenden (gleichgültig, ob Gruppen- oder Individualreisende) mit dem normalen chinesischen Visum bereist werden. Für bestimmte Grenzgebiete und Teile einiger Provinzen ist eine zusätzliche Sondererlaubnis erforderlich. Im Visumantrag sollten daher Reiseroute und Reiseziele genau angegeben werden.
TIBET kann zur Zeit nur im Rahmen von organisierten Gruppenreisen (mind. 5 Teilnehmer) besucht werden. Für Reisen nach Tibet ist ein Gruppenvisum zu beantragen, außerdem ist neben dem Visum eine Sondergenehmigung erforderlich, die erteilt wird von Tibet Tourism Administration of China, Yuanlim Road, 850 001 Lhasa, Telefon: (00891) 633 54 72, Fax: (00891) 633 46 32 oder einer Außenstelle des tibetischen Fremdenverkehrsamtes
Anmerkung: Nach einer offiziellen Verordnung müssen ausländische Besucher in der tibetischen Hauptstadt Lhasa immer von einem offiziellen Fremdenführer begleitet werden.

Einkaufstipps (Kunsthandwerk und regionale Produkte in China )
Die Preise sind von der Regierung vorgeschrieben. In Geschäften und Kaufhäusern kann man nicht handeln, auf Märkten hingegen ist es durchaus üblich. Für Antiquitäten, die über 100 Jahre alt sind, ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich; diese ist durch ein amtliches rotes Wachssiegel gekennzeichnet. In den Geschäften gibt es preiswerte Souvenirs. Manche Artikel sind schwer erhältlich. Die besten Mitbringsel findet man in den regionalen Fabriken, Geschäften und Hotels, die sich auf Kunsthandwerk spezialisiert haben. Empfehlenswert sind Jadeschmuck, Stickereien, Kleidung aus Seide oder Kaschmirwolle, Schriftrollen, Kalligraphien, Gemälden und Schnitzereien aus Bambus, Stein und Holz. In Großtstädten wie Beijing und Shanghai gibt es auch große Kaufhäuser mit Angebot. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 09.00-19.00 Uhr, manche Läden auch bis 20.00 Uhr.

Währung und Kreditkarten
Die chinesische Landeswährung ist RMB, die Geldeinheit ist der Yuan. Sie ist nicht frei konvertierbar und die Ein- und Ausfuhr ist nicht gestattet. Frmdwährungen dürfen bei Einreise unbeschränkt mitgeführt werden. Zweckmäßig ist die Mitnahme von Euro in Reisechekes oder Bargeld, die gerne von den Banken angenommen werden. Die meisten Hotels und großen Touristengeschäfte haben eine Filiale der Bank. Gänige Kreditkarten wie American Express, Visitkarte, Eurocard/Mastercard und Diners Club werden von einem Großteil der hotels, Touristengeschäfte und Restaurants akzeptiert, von den kleinen Straßenläden dagegen selten.

Antiquitäten und Kunstwerke
Die Ausfuhr von Antiquitäten muß bei der Ausreise am Zoll angegeben werden. Die Ausfuhr von nicht mitgeführten Antiquitäten ist nur nach Bescheining der zuständigen Behörden gestattet und muß bei der Ausreise am Zoll angegeben werden. Antiquitäten, die nicht den roten Lacksiegel eines offiziellen Antiquitätengeschäfts tragen, dürfen nicht ausgeführt werden; Schon der Besitz eines derartigen Gegenstandes ist illegal. (nach oben)

Gesundheit/Impfung
In China besteht ein dichtes Netz ärztlicher Versorgung. Sie sollten dennoch eine Krankenversicherung mit Heimtransport im Notfall abschließen. Emffehlenswert ist die Mitmahne einer kleinen Reiseapotheke.
Für die Reise in China, Hongkong sind derzeitig keine Impfung vorgeschrieben. Sie sollten jedoch auf jeden Fall rechtzeitig vor Beginn ihrer Reise ihre Grundimmunisierung bezüglich Tetanus, Polio und Diphtherie überprüfen lassen. Je nach Reiserourte und Reisezeit sollten Sie bezüglich der Gesundheitsvorsorge sowie einer Prophylaxe gegen Hepatitis, Malaria und Tetanus mit Ihrem Arzt oder dem Tropeninstitut sprechen.


Chinesische Arznei
Jeder Ausreisende, der ins Ausland und Hongkong oder Macao fährt, kann chinesische Arznei im Wert von 300 bzw. 150 Yuan ausgeführen. Geschickt ins Ausland und Hongkong oder Macao darf sie jeweils im Wert von 200 bzw. 100 Yuan. In jedem fall ist eine Quittung notwendig. Die Ausfuhr von Moschus ist verboten.

Reisesouvenirs
Reisesouvenirs, die in China mit Devisen gekauft wurden, dürfen in beliebiger Menge ausgeführt werden, ausgenommen sind solche, die eine Exporterlaubnis oder Ausfuhrzoll verlangen.

Mit dem Flugzeug
Von Europa aus fliegen alle großen europäischen Fluggesellschaften nach Beijing. Nonstop nach Shanghai fliegen u.a. Lufthansa und Air China ab Frankfurt. Hongkong wird von allen europäischen Fluggesellschaften nonstop bedient. Das innerchinesische Flugnetz ist gut ausgebaut, leidet aber auf vielen Strecken unter mangelnden Kapazitäten. Flüge sind daher fast immer ausgebucht, so dass man sich stets frühzeitig um seinen Weiterflug kämmern muss. Fast alle besseren Hotels verfügen über eine Buchungsstelle für Flugtickets. (nach oben)

Mit der Bahn
Beliebt ist die Transsibirische Eisenbahn von Moskau nach Beijing, die zwischenzeitlich an Attraktivität verloren hatte. Nun wird man jedoch nicht mehr durch Händler belästigt, und pro Waggon überwachen zwei Schaffner, wer einsteigt. Internationale Verbindungen bestehen u.a. von Hanoi, Ulan Bator und von Alma Ata.

Mit dem Auto
Autofahrten sind eher etwas für den erfahrenen Auto-Weltreisenden mit sehr gut gefällter Brieftasche. Man muss die geplante Strecke genehmigen lassen, braucht zum Teil sogar einen Führer.

Fotografieren
Papierfilme werden in China in allen Qualitäten bei nahezu allen Sehenswürdigkeiten verkauft. Wer Dias macht, sollte sich schon zu Hause eindecken, denn außerhalb Beijings, Shanghais und Kantons sind Diafilme kaum zu erhalten. Ersatzbatterien, vor allem die bei uns sehr teuren Lithium 6 V-Batterien, sind in China erheblich billiger und nahezu überall erhältlich. Fotografieren ist nahezu uneingeschränkt erlaubt. Eine Ausnahme sind militärische Einrichtungen. Fast alle Museen und Tempel verbieten das Fotografieren in ihren Hallen. Wer dennoch Fotos machen will muss an der Kasse eine Erlaubnis erwerben, die z.T. sehr teuer sein kann. (nach oben)

Sicherheit
Die einzige wirkliche Gefahr in China ist der rücksichtslose Verkehr und die wachsende Zahl von Taschendieben, die es auf die Wertsachen unaufmerksamer Reisender abgesehen haben. China stand stets im Ruf, ein sehr sicheres Reiseland zu sein, was offensichtlich viele Besucher zu sehr großer Sorglosigkeit veranlasst hat. Wer die elementarsten Sicherheitsmaßnahmen beachtet, also Kamera nicht unbeobachtet lassen, Wertsachen im Hotelsafe deponieren oder wenigstens im Bauchgurt tragen, sein Portemonnaie nicht mit Geld vollstopfen etc. wird wohl kaum in Schwierigkeiten geraten.

Sprache
In China scheint zwar jeder Englisch zu lernen, es sprechen aber nur sehr wenige. Wer sich auf den gängigen Touristenpfaden bewegt, wird in der Regel mit Englisch zurechtkommen. Ansonsten helfen nur ein guter Sprachführer und viel Geduld. Seine Hoteladresse und die Adressen und Bezeichnungen seiner Ziele sollte man sich immer auf Chinesisch aufschreiben lassen, damit z.B. Taxifahrer sie lesen können. Leider haben viele Hotels auch englische Namen und verwenden nur diese auf ihren Infoblättern. Den Taxifahrern sind die englischen Bezeichnungen jedoch fast nie geläufig. Man muss also in jedem Falle darauf achten, auch die chinesische Variante zu kennen.

Trinkgeld
Trinkgelder sind inzwischen in China obligatorisch. Die Gehälter von Busfahren und Reiseleitern sind sehr niedrig, da das Trinkgeld als ein wichtiger Bestandteil ihres Einkommens betrachtet wird. Bei einer Gruppe ab 10 Personen empfehlen wir pro Reisenden pro Tag $3,- bis $4,- Trinkgeld für Fahrer und lokalen Reiseführer. Die Höhe des Trinkgeldes für ihnren ständigen Reiseleiter liegt in ihrem Ermessen.(nach oben)

Nachtleben
Das abendliche Unterhaltungsprogramm ist generell vorher festgelegt, und die Mehrzahl der Besucher folgt einer vorausbestimmten Besichtigungstour. Die Reiseführer sind hilfsbereit und freundlich. Die meisten Touren schließen im voraus arrangierte Restaurantbesuche sowie Opern-, Ballett- und Theaterabende mit ein.

Zigaretten und alkoholhaltige Getränke
400 Zigaretten oder 100 Zigaren oder 500 g Tabak; 2 Flaschen Spirituosen (jeweils bis zu 0,75 Liter),
Gegenstände des personlichen Bedarfs
Jeder Reisender darf je einer Kamera, einen Kassettenrecorder, einer Standard-Videokamera und einen Minicomputer mit sich führen, die wieder ausgeführt werden müssen, sonst fällt Einfuhrzoll an.



 
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